Für die Stufe vor der Garage, den abgesenkten Bordstein und die Hofeinfahrt. Aus Aluminium-Riffelblech auf Ihre Höhe gefertigt — befahrbar, rutschhemmend R11, mit freibleibender Entwässerung.
PKW
befahrbar bei richtiger Auslegung
R11
Rutschhemmung nach DIN 51130
2,5/4,0
empfohlene Materialstärke in mm
10–14
Arbeitstage Fertigung
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Grundlagen
Andere Rampe, andere Rechnung: hier fährt ein Fahrzeug drüber
Eine Garagen- oder Bordsteinrampe gleicht eine Stufe im Außenbereich aus, über die ein Fahrzeug rollt — nicht ein Rollstuhl. Das klingt nach einem Detail, ändert aber jede einzelne Auslegungsgröße. Ein Rollstuhl bringt punktuell vielleicht 30 kg auf ein Rad. Ein Mittelklasse-PKW verteilt gut 1,5 Tonnen auf vier Aufstandsflächen von jeweils etwa einer Handfläche — und beim Anfahren kommt Bremskraft dazu.
Für uns heißt das dreierlei: die Materialstärke geht auf 2,5/4,0 mm, die Rampe darf möglichst nicht frei spannen, und die Kanten müssen sauber aufliegen. Eine Alu-Rampe, die auf einer Seite hohl liegt, verformt sich beim ersten Überfahren dauerhaft.
Was diese Rampe nicht ist
Keine Auffahrrampe für den Anhänger und kein Ersatz für eine gemauerte Auffahrt bei größeren Höhen. Ab etwa 200 mm Höhenunterschied wird eine Alu-Rampe so lang, dass Auflage und Befestigung aufwendiger sind als eine Betonlösung. Wir liefern hier den Bereich, in dem eine Maßanfertigung die schnellere und saubere Antwort ist: die einzelne Stufe, die Absenkung, den Übergang.
Auslegung
Länge, Stärke, Auflage — die drei Größen, die zählen
Bei befahrenen Rampen ist die Steigung weniger kritisch als bei Rollstuhlrampen; entscheidend ist, dass das Fahrzeug nicht aufsetzt. Als Faustwert genügen 20 bis 25 Prozent, solange der Übergang oben und unten nicht als scharfe Kante ausgeführt wird.
Höhendifferenz
Länge bei 25 %
Empfohlene Stärke
Auflage
40 mm (Bordsteinabsenkung)
160 mm
2,5/4,0 mm
vollflächig
80 mm
320 mm
2,5/4,0 mm
vollflächig
120 mm (Garagenstufe)
480 mm
2,5/4,0 mm
vollflächig, verschraubt
160 mm
640 mm
2,5/4,0 mm
Mittelauflage einplanen
Bei niedrigen Fahrzeugen mit wenig Bodenfreiheit — Sportwagen, tiefergelegte Fahrzeuge, Fahrzeuge mit langem Überhang — sollten Sie flacher gehen, also eher 15 Prozent. Maßgeblich ist nicht die Stufe, sondern die Frage, ob der vordere Überhang beim Aufsetzen auf die Rampe streift.
Der Punkt, den fast alle übersehen: Eine Rampe vor der Garage sitzt genau dort, wo Regenwasser abläuft. Wird die Entwässerungsrinne überdeckt, staut sich das Wasser vor dem Tor und läuft im Winter unter das Tor. Messen Sie die Rinne mit und geben Sie sie im Konfigurator an — wir setzen die Auflagetiefe so, dass die Rinne frei bleibt, oder planen eine Aussparung ein.
Einsatz
Drei Situationen, für die wir am häufigsten fertigen
Stufe vor dem Garagentor
60 bis 150 mm zwischen Hof und Garagenboden. Meist verschraubt, weil beim Anfahren Schubkräfte auftreten. Entwässerungsrinne vor dem Tor beachten.
Bordstein und Hofeinfahrt
Der abgesenkte Bordstein, der trotzdem 40 bis 80 mm stehen lässt. Hier zählt vor allem eine saubere Auflage auf dem Asphalt — sonst wandert die Rampe beim Überfahren.
Tiefgarage und Kellerabgang
Übergänge an Toren und Schwellen im Gewerbebereich, oft mit Sackkarre und Hubwagen befahren. Dort empfiehlt sich die volle Breite der Durchfahrt statt zweier Einzelschienen.
Montage
Auflegen reicht selten — was Sie zur Befestigung wissen sollten
Bei Rollstuhlrampen genügt oft das Eigengewicht. Sobald ein Fahrzeug drüberfährt, gilt das nicht mehr: Beim Anfahren und Bremsen entstehen Schubkräfte längs zur Rampe, die eine lose aufgelegte Platte Zentimeter für Zentimeter verschieben. Nach ein paar Wochen liegt sie schief, die Kante steht ab und wird zur Stolperstelle.
Bohrungen mitbestellen. Im Konfigurator wählbar, damit die Rampe mit Betonschrauben oder Dübeln gegen Verschieben gesichert wird.
Untergrund prüfen. Asphalt und Verbundpflaster geben nach; hier lieber in die feste Kante der Stufe schrauben als in den Belag.
Vollflächig auflegen. Hohlräume unter der Rampe sind der häufigste Grund für Verformungen. Unebenheiten vorher ausgleichen.
Kanten anfasen lassen. Eine Rampe, deren untere Kante 4 mm hoch auf dem Asphalt aufsteht, wird bei jeder Überfahrt angeschlagen.
Material
Aluminium-Riffelblech im befahrenen Außenbereich
Wir fertigen aus Aluminium AlMg3 nach EN AW-5754 im Duett-Riffelmuster. Für die Einfahrt sind zwei Eigenschaften entscheidend: Die Legierung ist witterungs- und streusalzbeständig, und das Riffelbild erreicht Rutschhemmungsklasse R11 nach DIN 51130 — bei einer nassen, leicht geneigten Fläche, die mit Autoreifen befahren wird, ist das kein Komfortmerkmal, sondern eine Sicherheitsfrage.
Verzinkter Stahl wäre tragfähiger, rostet aber an jeder Schnittkante und ist im Gewicht kaum noch von Hand zu bewegen. Für die Höhen, um die es hier geht, ist Aluminium in 2,5/4,0 mm die praktikablere Lösung — vorausgesetzt, die Auflage stimmt.
Ja, bei 2,5/4,0 mm Materialstärke und vollflächiger Auflage. Kritisch wird es nur, wenn die Rampe frei spannt — etwa über einer Rinne. Dann ist eine Mittelauflage oder eine geringere Spannweite nötig.
Wie steil darf eine Garagenrampe sein?
20 bis 25 Prozent sind für normale PKW unproblematisch. Bei geringer Bodenfreiheit oder langem vorderem Überhang sollten Sie auf 15 Prozent gehen. Entscheidend ist nicht die Stufenhöhe, sondern ob das Fahrzeug beim Auffahren aufsetzt.
Was passiert mit der Entwässerungsrinne vor dem Tor?
Sie muss frei bleiben. Wird sie überdeckt, staut sich Wasser vor dem Tor und läuft bei Frost darunter. Geben Sie Lage und Breite der Rinne an — die Auflagetiefe wird entsprechend gewählt oder eine Aussparung eingeplant.
Muss die Rampe verschraubt werden?
Bei befahrenen Rampen ja. Beim Anfahren und Bremsen wirken Schubkräfte längs zur Rampe, die eine lose Platte verschieben. Bohrungen lassen sich direkt im Konfigurator mitbestellen.
Geht auch die volle Einfahrtsbreite statt zweier Schienen?
Ja, und im Außenbereich ist das meist die bessere Wahl. Einzelschienen müssen exakt zur Spurweite passen und verrutschen leichter. Eine durchgehende Rampe über die volle Torbreite lässt sich zudem sauber verschrauben.
Pool-Produkt für Konfigurator. Bitte nicht direkt bestellen — nutzen Sie den Konfigurator auf unserer Website.
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