FAQ Häufige Fragen zur Rollstuhlrampe nach Maß
Preise und Angaben: Stand Oktober 2026.
Wie steil darf eine Rollstuhlrampe sein?
Nach DIN 18040-1 höchstens 6 Prozent, das entspricht einer Länge vom rund 17-fachen der Höhe. Im privaten Wohnumfeld ist das eine Empfehlung, keine Pflicht. Wird der Rollstuhl selbst gefahren, sollten Sie die 6 Prozent einhalten; beim Schieben durch eine Begleitperson sind kurze Abschnitte mit 10 Prozent vertretbar. Im Konfigurator wählen Sie dafür „10 % Kompromiss“ – die Rampe wird dann gut 40 Prozent kürzer, bei 100 mm Höhe 1.000 statt 1.670 mm.
Wie breit muss eine Rollstuhlrampe sein?
In öffentlichen Gebäuden verlangt DIN 18040-1 eine nutzbare Breite von mindestens 120 cm zwischen den Radabweisern. Am eigenen Hauseingang richtet sich die Breite nach Tür und Rollstuhl: Ein Standard-Faltrollstuhl ist rund 60 bis 70 cm breit, die Rampe sollte deutlich mehr Spielraum lassen und nicht schmaler sein als die Türöffnung. Wir fertigen 800 bis 1.200 mm lichte Breite – gemessen innen zwischen den Radabweisern, also die Fläche, die der Rollstuhl wirklich nutzen kann.
Wozu dienen die Radabweiser an der Rampe?
Radabweiser sind die seitlichen Aufkantungen links und rechts. Sie verhindern, dass ein Rad über die Kante rutscht und der Rollstuhl seitlich abkippt – gerade beim Rangieren oder wenn die Hände am Greifring kurz loslassen. DIN 18040-1 sieht sie beidseitig mit 10 cm Höhe vor. Unsere Rampen haben sie immer: 100 mm hoch, über die ganze Länge gleich hoch und oben gerade nach außen zurückgekantet. Die Rückkantung macht die Kante griffsicher und steift die Seitenwand aus.
Was kostet eine Rollstuhlrampe nach Maß?
Der Preis hängt von Höhe, Breite und Länge ab und steht im Konfigurator sofort fest. Beispiele mit Radabweisern, 1.000 mm Breite, inkl. MwSt., zzgl. Versand: 60 mm Höhe und 1.000 mm Länge 341,99 €; 100 mm Höhe normgerecht mit 1.670 mm Länge 521,48 €; dieselbe Höhe als 10-%-Kompromiss mit 1.000 mm Länge 342,85 €. Eine 150-mm-Stufe mit 2.500 mm Länge und 1.200 mm Breite kostet 837,80 €. Mit Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse bis zu 4.180 € – bei einer einzelnen Rampe also in der Regel die gesamten Materialkosten.
Zahlt die Pflegekasse eine Rollstuhlrampe?
Bei vorliegendem Pflegegrad ja — bis zu 4.180 € je Maßnahme nach § 40 Abs. 4 SGB XI, bereits ab Pflegegrad 1. Voraussetzung ist eine feste Montage und ein Antrag vor der Bestellung, dem ein Kostenvoranschlag beiliegt.
Muss die Rampe wirklich fest verschraubt sein?
Für den Zuschuss ja. Lose aufgelegte oder klappbare Rampen werden als mobiles Hilfsmittel eingestuft und laufen über Rezept und Sanitätshaus. Betonieren ist nicht nötig — verschraubt oder gedübelt genügt.
Trägt die Rampe auch einen Elektrorollstuhl?
Ja, mit der Materialstärke 2,5/4,0 mm. Ein Elektrorollstuhl wiegt mit Nutzer schnell 200 kg, und das Gewicht liegt punktuell auf zwei schmalen Rädern. Bei Spannweiten über 800 mm sollte zusätzlich eine Mittelauflage vorgesehen werden.
Kann ich die Rampe selbst montieren?
Ja. Sie wird fertig gekantet, entgratet und auf Wunsch mit Bohrungen geliefert. Für den Pflegekassen-Zuschuss ist Eigenmontage unschädlich — die nachgewiesenen Materialkosten sind ansetzbar, fiktive Handwerkerstundensätze dagegen nicht.
Wie lange dauert die Lieferung?
Maßgefertigte Rampen werden in 10 bis 14 Arbeitstagen produziert. Bis 2.000 mm Länge per Paket, darüber per Spedition. Für Förderanträge halten wir den Kostenvoranschlagspreis 30 Tage.