FAQ Häufige Fragen zur Türschwellenrampe
Ab welcher Schwellenhöhe lohnt sich eine Rampe?
Ab etwa 20 mm. Darunter genügt meist ein flaches Übergangsprofil. Ab 20 mm setzen Rollatorräder und kleine Vorderräder von Rollstühlen spürbar auf, ab 40 mm wird die Schwelle für Rollstuhlfahrer ohne Hilfe kaum noch überwindbar.
Einseitig oder beidseitig — was brauche ich?
Beidseitig, wenn auf beiden Seiten der Schwelle Bodenbelag liegt und die Schwelle der höchste Punkt ist. Das trifft auf die meisten Balkon- und Terrassentüren zu. Einseitig genügt, wenn eine Seite bereits auf Schwellenhöhe liegt.
Muss die Rampe verschraubt werden?
Im Innenbereich nicht zwingend — das Eigengewicht und die Auflage genügen meist. Draußen empfehlen wir eine Sicherung gegen Verrutschen, spätestens wenn Kinder oder ein Elektrorollstuhl darüberfahren. Für einen Zuschuss der Pflegekasse ist die feste Montage dagegen Voraussetzung.
Bleibt die Tür dicht?
Ja, wenn die Rampe die Dichtung nicht überdeckt. Deshalb wird die Auflagetiefe auf der Türseite so gewählt, dass sie vor der Dichtebene endet. Bei Türen mit bodenbündiger Entwässerungsrinne planen wir eine Aussparung ein.
Zahlt die Pflegekasse eine Türschwellenrampe?
Bei vorliegendem Pflegegrad und fester Montage ja — als wohnumfeldverbessernde Maßnahme nach § 40 Abs. 4 SGB XI, bis zu 4.180 € je Maßnahme. Den nötigen Kostenvoranschlag erhalten Sie direkt aus dem Konfigurator; Details dazu stehen auf unserer Seite zur Rollstuhlrampe nach Maß.
Angaben zu Förderprogrammen mit Stand 2026, ohne Gewähr. Über den Zuschuss entscheidet Ihre Pflegekasse im Einzelfall.